Anne-Maria Wittke, Eckart Olshausen, Richard Szydlak

Historischer Atlas der antiken Welt

Der Neue Pauly: Supplemente 3

 

Stuttgart, Weimar
Metzler
2007
308 S., 161 Farb-, 44 SW-Karten
€ 185,00

 

Rezensent: Oliver Maurer

Historicum, Sommer—Herbst 2008, 62—64

Ägypten vom 4. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. Abbildung aus dem besprochenen Band (121), verkleinert

Syrien und Palästina im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. Abbildung aus dem besprochenen Band (131), verkleinert 

170 Jahre, nachdem August Friedrich Pauly den ersten Band seiner Real-Encyclopädie der classischen Alterthumswissenschaft in alphabetischer Ordnung herausgebracht hatte, ist als Supplement-Band des Neuen Pauly ein historischer Atlas erschienen.

Die Geschichte des Pauly ist in jeder Hinsicht bemerkenswert, wegen der Dauer der Publikationstätigkeit, des Umfangs der Ergebnisse, der praktischen Bedeutung der erschienenen Enzyklopädien und der Erneuerungs- und Anpassungsfähigkeit, die sich darin offenbart. Die Person des Namensgebers macht augenfällig, wie sich die Geisteswissenschaften gewandelt haben: August Friedrich Pauly gehörte zu dem Typus ambitionierter Gymnasialprofessoren, die sich nicht bloß als Lehrer, sondern auch als Forscher verstanden; nicht selten wechselten solche Professoren an Universitäten, manche waren auch vorher schon Universitätsprofessoren gewesen. Pauly — er unterrichtete in Heilbronn und dann in Stuttgart — war nicht bloß Altphilologe, sondern fungierte neben seinem Hauptberuf auch als Mitglied des statistisch-topographischen Bureaus in Stuttgart und lieferte in dieser Funktion Beiträge zur Landesbeschreibung. Die sechsbändige Real-Encyclopädie war als Behelf für Lehrer und Schüler (!) gedacht, ein Ergebnis der zentralen Bedeutung der Altertumswissenschaften und alten Sprachen in den Gymnasien jener Zeit. Alles heute schwer vorstellbar.

Pauly erlebte den Abschluß des Werkes nicht mehr, er starb 1845; zu diesem Zeitpunkt waren drei Bände fertig. Der Rest erschien bis 1852, Herausgeber waren Ernst Christian Walz und Wilhelm Siegmund Teuffel. Schon Pauly hatte eine ganze Reihe von Autoren beschäftigt, seine Nachfolger setzten dies in größerem Umfang fort: fast fünfzig Herren, viele davon Universitätslehrer, waren am ersten Pauly beteiligt. Inhaltlich ist der erste Pauly von der Konzentration auf die klassische Antike und die klassischen Texte geprägt, was zum Teil, aber nicht ausschließlich durch den Umstand bedingt war, daß manche anderen Quellen noch gar nicht erschlossen waren.

Bereits der Ur-Pauly erschien bei Metzler. Der Verlag selbst regte alsbald eine Neubearbeitung des ersten Bandes an, die in zwei Teilen 1864 und 1866 erschien. Die vollständige Neukonzeption eines enzyklopädischen Werkes zur Antike erfolgte Jahrzehnte danach, das Ergebnis war Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, herausgegeben von Georg Wissowa, später Wilhelm Kroll, Kurt Witte und Karl Mittelhaus und bekannt als Pauly-Wissowa oder RE.

Die RE sollte zu einem Unternehmen werden, das, abgesehen von Äußerlichkeiten wie dem Namen, mit dem Ur-Pauly nicht mehr allzuviel zu tun hatte. Der erste Band erschien 1890, ein Jahrzehnt hatte man sich für die Fertigstellung des Werkes Zeit gegeben, zehn Bände sollten es werden, Supplemente sollten dafür sorgen, daß das Werk aktuell bleiben würde. In Wirklichkeit wurden es 66 Halbbände, deren letzter 1972 erschien; der letzte der fünfzehn Supplementbände kam 1978 heraus, und noch bis 2000 erschienen Register und Indizes, zuletzt in elektronischer Form. War schon der erste Pauly kein Werk von Amateuren, legte Wissowa noch gesteigerten Wert auf die Heranziehung von einschlägig ausgewiesenen Experten, gleich zu Beginn mehr als hundert Personen. Bis zum Schluß sollten es dann über 1100 Autoren werden; die Liste reicht von dem 1824 geborenen Leopold Schmidt bis zum 1950 geborenen Herbert Bannert. Damit ist die RE nach Umfang wie nach Dauer der Arbeit rekordverdächtig, und noch immer wirkt es fast unglaublich, daß es mehreren Generationen von Forschern möglich war, über Weltkriege, Wirtschaftskrisen und politische Systemwechsel hinweg dieses Werk zustandezubringen.

Daß der vorgesehene geschwinde Abschluß der RE unrealistisch sein würde, wurde nach den ersten Bänden offenbar. Das Werk erschien zuerst in alphabetischer Reihenfolge; als erkennbar wurde, daß man auf diese Weise kaum zu einem Ende kommen würde, begann man 1914 mit dem Buchstaben R eine zweite Serie, in der die zweite Hälfte des Alphabets parallel mit der ersten abgearbeitet werden sollte. In der ersten Zeit hatte der Metzler-Verlag so wie den Ur-Pauly auch die RE herausgebracht; eine Übernahme des Verlags durch den Poeschel-Verlag und letztlich durch Alfred Druckenmüller schadete dem Unternehmen aber nicht: Druckenmüller war zwar Volkswirt und brachte auch betriebswirtschaftliche Literatur heraus, die RE war ihm aber ein großes Anliegen, das er nach dem Zweiten Weltkrieg im eigens gegründeten Verlag Druckenmüller vorantrieb.

Die Eigenarten der RE sind wohlbekannt: Die Beiträge reichen von kurzen Lexikonbeiträgen bis zu umfangreichen Abhandlungen (es geht bis über hundert großformatige Seiten), die selbständig publiziert werden könnten und zum Teil auch wirklich publiziert worden sind. Vieles von den in der RE zu findenden Informationen ist anderswo nicht zu finden, was einer der Gründe für die Hinnahme überlanger Beiträge durch die Herausgeber war (ein anderer Grund liegt in der Schwierigkeit, Autoren auf einen strikt vorgegebenen Maximalumfang festzulegen, eine Schwierigkeit, mit der Herausgeber immer konfrontiert sind). In diesem Sinn ist die RE für viele Fragen nicht bloß Einstiegsliteratur, sondern wirklich die Literatur schlechthin. Eine andere Eigenart — aus heutiger Sicht eine Besonderheit —, die noch mit der Realität des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu tun hat, ist der selbstverständliche Anspruch, der an die Benutzer gestellt wird: Wer die RE verwendet, hat Latein und Griechisch zu können, sonst wird er vieles nicht verstehen, denn Übersetzungen werden nicht geliefert.

Der Kleine Pauly, die 1964 bis 1975 ebenfalls bei Druckenmüller erschienene kompakte fünfbändige Fassung, ist in mancher Hinsicht wieder so etwas wie der Ur-Pauly geworden: Überschaubar, viel benutzerfreundlicher als die RE, populär und weitverbreitet, auch unter nicht ausgesprochenen Spezialisten und unter Studenten. Letzteres wurde durch die kostengünstige Ausgabe des Deutschen Taschenbuch Verlags möglich, ein Ergebnis der Übernahme des Verlags Druckenmüller durch Artemis und damit einen der hinter dtv stehenden Gründerverlage. Auch am Kleinen Pauly wurde manches kritisiert, besonders was die Auffindbarkeit von Stichworten, Querverweise und so weiter betrifft, aber der Unterschied zur RE ist unübersehbar. Freilich ist auch der Kleine Pauly in vieler Hinsicht auf dem Stand der RE geblieben. Zwar trat an die Stelle ideologischer Befangenheiten, die bei wechselnden politischen Konjunkturen manche Beiträge der RE geprägt haben, das Bemühen um Sachlichkeit, aber thematisch ging der Kleine Pauly nur an wenigen Stellen über die RE hinaus.

Im Jahr 1992 erwarb Metzler die Rechte an der RE und am Kleinen Pauly und machte sich sogleich daran, einen völlig Neuen Pauly herauszubringen. Das Programm erinnerte an die Vorgänger ein Jahrhundert früher, ja, es war eher noch ehrgeiziger: Fünfzehn Bände in sechs Jahren war das Programm. In diesem Fall wurde es aber wirklich fast eingehalten: Alle zwölf Bände eines Lexikons des Altertums, alle drei Bände (einer davon in drei Teilbänden) des Lexikons der Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte und ein Registerband sind innerhalb von sieben Jahren erschienen.

Die Konzeption des Neuen Pauly unterscheidet sich inhaltlich und organisatorisch stark von den Vorgängern. In räumlicher Hinsicht werden nun neben der Klassischen Antike auch Ägypten und der Alte Orient sowie die Nachbarvölker viel wichtiger genommen als in der RE, und zeitlich ist das Gewicht der Spätantike, vor allem aber auch jenes des Byzantinischen Reiches größer geworden. Auch sonst spiegelt sich die Ausweitung des Gegenstands der Altertumswissenschaften in der Einbeziehung einer Reihe von Themenbereichen, die in der RE fehlten oder eine untergeordnete Rolle spielten — Kulturgeschichte, Wirtschaftsgeschichte und Sozialgeschichte hatten zwar nie gefehlt, doch ihr Gewicht hat zugenommen, und manches, was im Neuen Pauly selbstverständliches Thema ist, hat es in der RE nicht gegeben. Entsprechend der Ausdifferenzierung von Spezialgebieten betraute man für die einzelnen Sachgebiete jeweils eigene Personen mit der Herausgeberschaft. Daher finden sich im Neuen Pauly separate Herausgeber für Alte Geschichte, Christentum, Griechische Philologie, Historische Geographie, Judentum, östliches Christentum und byzantinische Kultur, Klassische Archäologie, Kulturgeschichte, Lateinische Philologie und Rhetorik, Medizin, Militärwesen, Musik, Mythologie, Naturwissenschaft und Technik, Orientalistik, Philosophie, Recht, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Religion, Sprachwissenschaften, Textwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte (in den Rezeptionsbänden gibt es eigene Herausgeber für den Alten Orient, für Erziehungswesen, Komparatistik und Literatur, Kunst und Architektur, Länder, Medizin, Musik, Naturwissenschaft und Technik, Philosophie, Rechtsgeschichte, Religion, Sprachwissenschaften, Staatstheorie und Politik und Wissenschafts- und Kulturgeschichte).

Und dann gibt es Supplemente. Eines davon liegt mit dem Historischen Atlas der antiken Welt vor, dem dritten Supplement des Neuen Pauly (vorangegangen sind dem ein Band Herrscherchronologien, ein Register zu den rezeptionsgeschichtlichen Bänden und ein Textlexikon, danach folgten beziehungsweise folgen noch Bände über Mythenrezeption, Wissenschaftsgeschichte und ein komparatistischer Band).

Der Atlas ist ganz einfach und überschaubar aufgebaut: Auf den rechten Seiten eine farbige (Haupt-)Karte, auf den linken Seiten ein Begleittext, das ist eine überblicksartige geraffte Darstellung, je nach Kartenthema ereignisgeschichtlich, verwaltungsgeschichtlich und so weiter, ergänzt um Querverweise und Literaturhinweise, allenfalls auch auf die entsprechenden Teile des Neuen Pauly selbst (ausnahmsweise, etwa bei den Fernerkundungen in der antiken Welt und den Straßen- und Wege-Karten, wird dieses Prinzip durchbrochen, und mehrere Seiten mit Farbkarten folgen aufeinander). Ebenfalls auf den linken Seiten findet man die schwarz-weißen Nebenkarten. Literatur- und Quellenhinweise folgen teilweise sofort, teilweise aber im Anhang, jeweils als direkte Kommentarergänzung, also leicht auffindbar. Ebenfalls im Anhang stehen Tabellen mit Zeittafeln und ein Personen-, Orts- und Sachrregister. Das Format des Bandes ist 35 mal 23 Zentimeter.

Karten gab es in den Hauptbänden des Neuen Pauly auch schon, tatsächlich geht etwas mehr als die Hälfte der Atlas-Karten auf dieses Material zurück. Im vorliegenden Werk sind sie erstens großformatig und zweitens farbig, somit in jeder Hinsicht angenehmer anzusehen und aufzunehmen; ein beträchtlicher Teil des Materials ist neu. Die Themen der über zweihundert Karten zeigen die Breite der Altertumswissenschaft, wie sie heute Standard ist und wie sie sich im Neuen Pauly präsentiert. Der Atlas beginnt im 3. Jahrtausend v. Chr. und geht bis zum Ende des Byzantinischen Reichs im 15. Jahrhundert. Ägypten, Mesopotamien und Palästina, die Iberische Halbinsel, aber auch die Hallstattkultur und die germanischen Wanderungen sind hier Themen, vielleicht nicht ganz so wichtig wie Griechenland oder gar Rom, aber doch oft weit mehr als Nebenschauplätze. Im ersten der sieben Teile des Atlas findet man acht Karten über antike Weltvorstellungen und Erkundungen. Der Rest ist chronologisch gegliedert: Ägypten, Mesopotamien, Hethiter und die mykenische Kultur bis etwa 1200 v. Chr. (26 Karten), der östliche (25 Karten) und der westliche (18 Karten) Mittelmeerraum von 1200 v. Chr. bis ins 6. Jahrhundert, griechische und römische Geschichte vom 6. bis ins 4./3. Jahrhundert (23 Karten), Alexander der Große und die hellenistische Welt (21 Karten) sowie Rom vom 4. Jahrhundert bis zum Ende der Republik (23 Karten), die römische Kaiserzeit (47 Karten) und das Byzantinische Reich (10 Karten).

Zur Illustration zwei Beispiele. Welche Texte stehen bei den beiden Karten, die hier in stark verkleinerter Version wiedergegeben sind? Die Karte auf der Atlasseite 121 zeigt im linken Teil das ptolemäische Ägypten sowie das unter ägyptischem Einfluß stehende, aber faktisch sich selbst überlassene Gebiet der Meroë und das Königreich der Nabatäer um Petra. Die wirtschaftshistorische Karte (im gleichen Maßstab) zeigt den Teil nördlich von Elephantine; die im Original farbigen Symbole zeigen Mineral- und Metallvorkommen, Stadtgründungen und zentrale Plätze, Handels- und Schiffahrtswege, antike Kanäle und so weiter. Der Begleittext auf Seite 120 gibt einen kurzen Abriß der Gründung des Ptolemaierreiches, der Intensität der Herrschaft in den jeweiligen Regionen, der Integration der Herrscher innerhalb Ägyptens und der dynastischen Probleme. Eine schwarz-weiße Begleitkarte zeigt das Reich von Kleopatra VII., dazu auch ein Text über die Herrschaft der Kleopatra, die territorialen Zugeständnisse unter Marcus Antonius und das Ende des selbständigen Ägypten. Wiederum begleitend zur Wirtschaftskarte ein Text über die Rolle des Königs, seine Wirtschaftspolitik und die Währung. Rohstoffe, Handelsbeziehungen und so weiter werden nur im Zusammenhang mit der Wirtschaftspolitik des Königs gesehen. Abschließend Quellen- und Literaturhinweise.

Auf Seite 131 findet man eine Karte von Syrien und Palästina im 2. und 1. Jahrhundert, das heißt vor allem des Reichs der Hasmonäer. Dies ist eine politisch-ereignisgeschichtliche Karte, aus der man das von den Makkabäern kontrollierte Gebiet, das Einflußgebiet der griechischen beziehungsweise phönizischen Städte, die Grenze der Provinz Syrien ab 64 vor Chr. und so weiter erkennen kann. Entsprechend der stark dynastisch-ereignisgeschichtliche Begleittext, der auf die Entwicklung des jüdischen Staats, die Makkabäerkriege und die Hasmonäerherrschaft eingeht, dann auch kurz auf die Nabatäer in der Arabia und die Ituräer im Norden.

Nicht reproduziert sind hier die Karten der Seiten 195—199, die ein einprägsames Bild von den Straßen und Wegen im Imperium Romanum vermitteln. Regional aufgegliedert findet man Karten für Italien, die Balkanhalbinsel, den Ostalpenraum, Kleinasien, die Iberische Halbinsel, Nordafrika, Britannien und Gallien in unterschiedlichen Maßstäben. Es handelt sich nicht um eine Momentaufnahme, sondern um eine Zusammenstellung von Straßen, die zu irgendeinem Zeitpunkt existiert haben. Der Begleittext informiert grundsätzlich über die einzigartige Qualität des römischen Straßennetzes und über die unterschiedlich weit gediehenen Forschungen in den verschiedenen Gebieten. Quellenbasis für die Altstraßenforschung sind archäologische und epigraphische Zeugnisse ebenso wie literarische Quellen. Trotz der Wissenslücken, die man annehmen muß, gehören diese Straßenkarten zu den eindrucksvollsten Blättern dieses Bandes.

Recht anschaulich sind auch die beiden folgenden Karten zu Anbaugebieten und Handelsstraßen im Mittelmeerraum im 1. bis 3. Jahrhundert n. Chr. In der ersteren Karte sind Gebiete mit Getreide-, Holz-, Olivenöl-, Wein-, Flachs-/Hanf-und Dattel-/Feigen-/Nußproduktion besonders gekennzeichnet; der Schwerpunkt liegt auf den Überschußregionen, das waren beispielsweise im Fall des Getreides Sizilien, Sardinien, Kreta, der Süden der Iberischen Halbinsel, Nordafrika, Ägypten, das Zweistromland (Anbau für die Selbstversorgung war je nach Produkt ein mehr oder weniger allgemeines Phänomen). Auch bei den Handelsverbindungen sind hier klarerweise nur die überregionalen Routen von Interesse, wichtig ist die Unterscheidung zwischen den Meeresverbindungen und den Überlandrouten, bei denen wiederum Fluß- und Straßentransport zu unterscheiden ist.

Außer solchen Karten bietet der Atlas eine Fülle von Karten zur politischen Geschichte, Siedlungsgeschichte, zur Geschichte antiker Städte und so weiter, erfreulich vor allem durch die eigene Darstellung von Gebieten und Zeitabschnitten, wie man sie anderswo in dieser Menge nicht leicht findet.

Bereits die Lexikonbände des Neuen Pauly beeindruckten durch ihren Umfang, ihre Qualität und die Pünktlichkeit, mit der sie fertiggestellt wurden. Dieser Atlas ist nun eine ganz hervorragende Erweiterung dieser Enzyklopädie, ein vorzüglicher Einstieg in viele Themen der Alten Geschichte, die überhaupt auf Landkarten dargestellt werden können, ebenso wie eine Möglichkeit, mit Genuß zu blättern und zu schauen. Eine preisgünstige Studienausgabe würde diesem Band die Verbreitung geben, die er verdient.